Landkreis Harburg

Suchtberatung und Sozialpsychiatrischer Dienst

Allgemeine Informationen

Wer sind wir?

Das Team besteht aus einem Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und 8 SozialpädagogInnen. Zusatzausbildungen in verschiedenen anerkannten Therapiemethoden sind vorhanden

 


Wer kann zu uns kommen?

BewohnerInnen des Landkreises Harburg können sich bei Suchtproblemen, psychischen Erkrankungen, Selbsttötungsgefahr und anderen schweren Krisen an uns wenden.

 


Was können wir tun?

Suchtprobleme:
Wir beraten Betroffene und Angehörige bei Alkohol-, Medikamenten- und Drogenproblemen, Essstörungen und Spielsucht, vermitteln in ambulante oder stationäre Therapie, bereiten auf die Therapie vor und helfen bei der Kostenregelung. Nach der Therapie übernehmen wir die Nachsorge.

Psychische Erkrankungen:
Wir beraten psychisch Kranke (z.B. mit Psychosen, Depressionen, schweren Angstzuständen) und deren Angehörige über die angemessenen Behandlungs- und Hilfsmöglichkeiten. Chronisch psychisch Kranke unterstützen wir beim selbständigen Leben außerhalb von Einrichtungen und betreuen sie auch nach einem Psychiatrieaufenthalt.

 


Angebote:

Wir führen Einzel-, Paar- und Familengespräche und bieten Gruppen für chronisch psychisch Kranke und Suchtkranke an.


Motivationsgruppe

Gruppenleitung:

Sozialpsychiatrischen Dienst und Suchtberatung

Teilnehmer:

  • Menschen, die primär alkohol- und/oder medikamentenabhängig sind, sekundär auch andere Suchtstoffe konsumieren/konsumiert haben und die Motivation haben, abstinent zu leben
  • Menschen mit der oben beschriebenen Problematik, die sich kritisch mit ihrem Suchtmittelkonsum auseinandersetzen wollen
  • Vorraussetzung: Ein Vorgespräch beim Sozialpsychiatrischen Dienstes und der Suchtberatung


Ziel:

  • Einsicht in die Problematik gewinnen, Auseinandersetzung mit sich selbst
  • Förderung und Aufrechterhaltung der Abstinenz
  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Trinkverhalten - Klärung der Frage: Wo stehe ich ?
  • Vorbereitung auf die Therapie, Nachsorge nach der Therapie

Wir führen auch Suchtpräventionsveranstaltungen durch.

Die Suchtberatung hat ihren Schwerpunkt im Bereich Prävention in den Altersgruppen ab der fünften Klasse. Schwerpunkten sind die Multiplikatorenarbeit (Lehrer/Eltern) und die Arbeit mit den Schülergruppen.


Informationen / Beratung von Schulen

Der Schwerpunkt der schulischen Drogenprävention liegt darin, SchülerInnen durch Persönlichkeitsbildung, Information und strukturelle Maßnahmen vor dem Gebrauch von Suchtmitteln zu bewahren (Primärprävention). Darüber hinaus hat die Schule auch mit konkret gefährdeten SchülerInnen zu tun. Hier sollte sie versuchen, die SchülerInnen durch Gespräche zu veranlassen, sich an die zuständige Drogenberatungsstelle zu wenden (Sekundärprävention).

Ablauf:

  • Besuch der LehrerInnen oder Klassenkonferenzen
  • Vorstellung der Suchtberatung, der Arbeitsweise und des Angebotes, Möglichkeiten und Grenzen
  • Aufklärung über Suchtstoffe (legale wie illegale) und ihre Wirkung
  • Information über die Bedeutung der Schule bei der Prävention
  • Anhand der vorgetragenen Probleme Erarbeitung von Lösungsstrategien

 


Elternabende

Ablauf:

  • Vorgespräch mit der Lehrkraft und/oder den ElternvertreterInnen
  • Sammlung von Fragen/Interessengebieten der Eltern
  • Anhand der Fragen Vortrag über Entstehungsbedingungen der Sucht, Bedeutung der Persönlichkeitsentwicklung, Sinnfragen, Freundeskreis, Problembewältigungsstrategien, Freizeitverhalten, Vorbildfunktion
  • Aufklärung über Suchtstoffe (legale wie illegale) und ihre Wirkung
  • Vorstellung der Suchtberatung, der Arbeitsweise und des Angebotes, Möglichkeiten und Grenzen
  • Besprechung konkreter Probleme und Fälle mit Erarbeitung von Lösungsstrategien

 


Schülergruppen in der Beratungsstelle

Das Thema Sucht sollte bereits im Unterricht behandelt worden sein. Die SchülerInnen erarbeiten darüber hinaus Fragen, die sie zum Besuch in der Suchtberatung mitbringen. Die Schülerdiskussionen werden in der Suchtberatung durchgeführt, um die Arbeit vor Ort vorstellen zu können, Schwellenängste abzubauen und den Jugendlichen im Krisenfall den Gang zur Beratungsstelle zu erleichtern.

Ablauf:

  • Vorgespräch mit der Lehrkraft über Suchtprobleme der SchülerInnen und mögliche Themen für den Unterricht

 


In der Suchtberatung

  • Vorstellung der Suchtberatung, der Arbeitsweise und des Angebotes
  • Brainstorming: Interessen / Fragen der SchülerInnen
  • Brainstorming: Wissensstand über Sucht
  • Aufklärung über Suchtstoffe (legale wie illegale) und ihre Wirkung
  • Erarbeiten eines erweiterten Verständnisses von Sucht und Suchtgefährdung ("nicht Nein sagen können", Gruppendruck)
  • Erarbeiten alternativer Verhaltensweisen in Problemsituationen
  • Aufklärung über Hilfsmöglichkeiten, wenn der Freund / die Freundin betroffen ist

Podiumsdiskussion

Ablauf:

  • Vorgespräch mit Organisatoren und Referenten
  • Kurzvortrag
  • Diskussion mit den Referenten unter möglichst starker Einbeziehung des Auditoriums

Informations- und Vortragsabende für weitere Multiplikatoren,
wie z. B. Vereine

 

 


Die Angebote sind freiwillig und kostenlos.

 

Wir arbeiten vertraulich (Schweigepflicht) und geben gegen Ihren Willen keine Informationen an andere Stellen weiter.

Damit wir für das Gespräch ausreichend Zeit haben, empfiehlt sich eine telefonische Terminvereinbarung.

An wen muss ich mich wenden?

So erreichen Sie uns:

21423 Winsen (Luhe)
Schloßplatz 6 (Kreisverwaltung)
Telefon: 04171 693-517
Telefax: 04171 693-99-517
Mailto: v.vanous@lkharburg.de

Montag bis Donnerstag       09:00 - 12:00 Uhr
Montag und Dienstag          14:00 - 15:45 Uhr
Mittwoch                            14:00 - 15:00 Uhr
Donnerstag                        14:00 - 18:00 Uhr
Freitag       vormittags nur nach Vereinbarung

und nach Vereinbarung


21244 Buchholz
Lindenstraße 12, 3. Obergeschoss
(Eingang DAK)
Telefon: 04181 201980

Telefax: 04181 2019820
Mailto: r.hoffmann@lkharburg.de


Montag bis Donnerstag       09:00 - 12:00 Uhr
Montag und Dienstag          14:00 - 15:45 Uhr
Mittwoch                            14:00 - 15:00 Uhr
Donnerstag                        14:00 - 18:00 Uhr
Freitag       vormittags nur nach Vereinbarung

und nach Vereinbarung

Außerhalb unserer Sprechzeiten steht Ihnen der psychiatrische Krisendienst des Vereins „Krisendienst für den Landkreis Harburg“ zur Verfügung. Sprechzeiten:  Mo – Do 16.00 Uhr - 22.00 Uhr
Fr –So und an gesetzlichen Feiertagen: 14.00 Uhr – 22.00 Uhr
Tel. 0170-480 61 36

Welche Gebühren fallen an?

Kostenregelung für die Beratung und die Vermittlung

Die Beratung und die Vermittlung im Sozialpsychiatrischen Dienst und der Suchtberatung sind kostenfrei. Für die Entgiftung und die Entwöhnungsbehandlung muss allerdings eine Übernahme der Behandlungskosten durch den zuständigen Träger (Kranken- oder Rentenversicherung, Sozialamt) gewährleistet sein. Der Sozialpsychiatrische Dienst und die Suchtberatung klärt alle Fragen dieser Art und bietet Unterstützung, so dass der/die Suchtkranke mit der Behandlung beginnen kann. Die Beratungsstelle hilft auch dabei, die Therapieeinrichtung auszuwählen.


Ansprechpartner/in
Gesundheit Standort anzeigen
Kreisverwaltung Gebäude A
Schloßplatz 6
21423 Winsen (Luhe)
Telefon: 04171 693-372
Telefax: 04171 693-174
E-Mail:

Termine nur nach telefonischer Vereinbarung.

Anfahrt über Schloßring!
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